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Fleur Jaeggy. Mutmaßliche Leben.

Berlin 2026.

11 x 18 cm, 73 S., geb.

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Beschreibung

Geschichten wie Rasierklingenschnitte - einschneidend und virtuos verdichtet erzählt Fleur Jaeggy von opiumabhängigen, halluzinierenden und irrwitzigen schriftstellerischen Genies. Sie hausten prekär, litten an Tuberkulose, verzweifelten an der Wirklichkeit. Sie waren Visionäre, Träumer, Genies - und hochgradig opiumabhängig. Sie experimentierten mit Lachgas, aßen rohes Fleisch, um »prachtvolle Träume« herbeizuführen, wähnten sich unter den Inkas und von »blauen Teufeln« umringt, glaubten, vergiftet worden zu sein, reisten Robert Louis Stevenson hinterher, und was sie suchten, blieb ihnen meist verborgen. Thomas De Quincey, John Keats, Marcel Schwob: Fleur Jaeggy legt mit Mutmaßliche Leben drei biographische Skizzen von Schriftstellern vor, denen die Welt viel zu winzig schien und die mit ihren Texten und ihren Spleens die Grenzen des Denkbaren sprengten.

Details

  • Autor Jaeggy, Fleur
  • Erscheinungsdatum 18.02.2026
  • Verlag Suhrkamp Verlag
  • Anzahl Seiten 73
  • Herstellerangaben Suhrkamp Verlag GmbH | Torstr. 44 | 10119 Berlin | Deutschland | info@suhrkamp.de
  • Herausgeber Suhrkamp Verlag
  • ISBN 9783518225653