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Fremde Gemeinschaft. Deutsch-jüdische Literatur der Moderne.

Von Vivian Liska. Göttingen 2011.

14 x 22 cm, 344 S., geb.

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Beschreibung
Welche Bedeutung haben die jüdischen Wurzeln für das Schreiben deutsch-jüdischer Autoren der Moderne wie Franz Kafka, Else Lasker-Schüler oder Robert Schindel? Ausgehend von Kafkas komplexem Verhältnis zum Judentum und zum Begriff der Gemeinschaft allgemein untersucht Vivian Liska die ambivalenten Reaktionen dieser Autoren auf geschlossene religiöse, ethnische und ideologische Gruppen. Sie zeigt, dass diese Ambivalenz zur Ausbildung innovativer Schreibformen führte. In Auseinandersetzung mit den erfahrenen schmerzhaften Ein- und Ausgrenzungen brachten die Schreibformen ihrerseits neue, ungewöhnliche Gemeinschaften hervor. Die Autorin untersucht Werke von Franz Kafka, Else Lasker-Schüler, Walter Benjamin, Nelly Sachs, Paul Celan, Ilse Aichinger, Robert Schindel, Doran Rabinovici sowie Robert Menasse und demonstriert, wie ihre Literatur etablierte Ideen von Gemeinschaft unterläuft, erweitert oder rekonfiguriert. Liskas scharfsinnige Analysen und herausfordernde Thesen bieten Einsichten zu einem ebenso aktuellen wie kontroversen Thema.
Details
  • Autor Vivian Liska
  • Erscheinungsdatum 01/10/11
  • Verlag Wallstein
  • Anzahl Seiten 344
  • Bindung gebunden
  • Herkunftsland Deutschland
  • Herausgeber Wallstein
  • Herstellerangaben Wallstein-Verlag GmbH Verlag und Werbung | Geiststr. 11 | 37073 Göttingen | Deutschland | www.wallstein-verlag.de
  • ISBN 9783835309272