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Bücher zur Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft
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Zhang Huan.

Von Yilmaz Dziewior. London 2009.

29 x 25 cm, 160 S., durchgehend farbige Abb., pb.
Der 1965 in der Provinz Honan geborene Zhang Huan gehörte zu den ersten Künstlern in China, die sich Anfang der neunziger Jahre der Performancekunst zuwandten. Obwohl ihre aus dem Untergrund operierenden Protagonisten in Peking kaum öffentlich auftreten konnten, wurde die westliche Welt erstaunlich schnell auf die Szene in der Künstlerkolonie »Beijing East Village« aufmerksam. Seit Mitte der neunziger Jahre waren Zhang Huans Arbeiten in Europa, Japan und den USA zu sehen, zunächst meist nur als Video- oder Fotoaufnahmen. In New York, wo der Künstler heute lebt und arbeitet, zeigte er 1998 erstmals eine Performance vor größerem Publikum. Psychische und physische Extremsituationen, denen er sich mit nacktem Körper aussetzt, stehen im Zentrum der frühen Arbeiten. Für die formal strenge Arbeit »To Raise the Water Level in a Fish Pond« ließ Huan 1997 eine Gruppe von Landarbeitern in einen Fischteich bei Peking steigen und schuf damit ein Bild für Landflucht, für die Überflutung der Städte mit Menschenmassen, das Aufgehen des Einzelnen in einer unterpriviligierten Menge ohne Mitspracherecht. Er bezog damit erstmals choreografische Mittel in seine Arbeit ein. Insgesamt kommen seit Ende der neunziger Jahre theatralische Konzepte und narrative Strukturen in Huans Werk stärker zum Tragen. (Text engl.)
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