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Bücher zur Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft
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Zeitungen. Medien als Material der Kunst.

Von Katharina Hoins, Berlin 2014.

17 x 24 cm, 280 Seiten, 26 farb. Abb, 90 s/w-Abb., pb.
Zeitungen dienten zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern - von Hannah Höch bis Joseph Beuys - als Material ihrer Werke. Katharina Hoins zeigt, wie Inhalt, Form und Material der Zeitungen in Kunstwerken eingesetzt wurden. So entstehen neue Perspektiven auf bedeutende Kunstwerke des 20. Jahrhunderts. Das Rascheln des Papiers beim Umblättern, die leicht geschwärzten Finger nach der Lektüre, das übergroße Format und das typische Spaltenlayout - diese Phänomene waren im 20. Jahrhundert die Zeichen der Zeitung. Im alltäglichen Gebrauch dagegen werden die materialen und medialen Dimensionen meist ausgeblendet, ja gar als störend empfunden. Material und Form sollen hinter den dargestellten Inhalten verschwinden. Dieser Tendenz zur Immaterialität, die im digitalen Zeitalter eine neue Qualität erreichte, traten viele Künstler des 20. Jahrhunderts entgegen, indem sie Zeitungen zum Bestandteil ihrer Arbeiten machten. Katharina Hoins zeigt, wie die Künstler den Inhalt, die Form und das Material der Zeitungen in ihren Werken einsetzten, bearbeiteten und gewichteten. Sie verknüpft Werkanalysen mit medienhistorischen Kontexten und ermöglicht so neue Perspektiven auf bedeutende Collagen, Assemblagen oder Aktionen.
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