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Bücher zur Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft
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Wiederholung und Experiment bei Edgar Degas.

Von Christian Berger, Berlin 2014.

17 x 24 cm, 220 Seiten, 12 farb. Abb., 60 s/w-Abb., pb.
Die Studie untersucht Wiederholung und Experiment als zentrale Prinzipien der Kunst von Edgar Degas (1834-1917). Dabei werden die Gestaltung der Bildfläche, die Komposition und die Perspektive sowie die Materialität der Medien und die eingesetzten technischen Verfahren - bis in die Rahmengestaltung hinein - unter dem Aspekt experimenteller Erprobung betrachtet. Die typologische Unterscheidung der verschiedenen Formen von Wiederholung zeigt, dass Degas nicht versucht, einer (idealistischen) Vorstellung von Vollkommenheit näherzukommen, sondern vielmehr den Prozesscharakter des künstlerischen Schaffens in den Mittelpunkt stellt: Wiederholungen bieten ihm Spielräume zum Ausloten künstlerischer Möglichkeiten. Auf motivischer Ebene formuliert Degas dadurch eine neue Bildsprache, die mit einer modernen Wirklichkeitserfahrung korrespondiert. Auf der technischen Ebene erkundet er mutmaßliche Geheimnisse der alten Meister, lässt Hybride aus Pastell und Malerei entstehen und erprobt gemeinsam mit anderen Künstlern ungeahnte Möglichkeiten der Druckgrafik. Der Autor diskutiert Degas' Praxis als entschiedenen Abschied von traditioneller Werkästhetik und als Ausdruck eines neuen, dem Klischee des modernistischen Künstlerheroen radikal entgegengesetzten künstlerischen Selbstverständnisses.
Versand-Nr. 672220
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