Hinweis: Wir verbessern den Frölich & Kaufmann Shop ständig, dazu setzen wir Cookies ein. Mit Ihrem Besuch stimmen Sie deren Nutzung zu. Mehr hierzu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Bücher zur Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft
| | zurück zur Liste

The Preference for the Primitive. Episodes in the History of Western Taste and Art

Von E.H. Gombrich. London 2002.

17 x 24 cm, 324 S., 218 teils farb. Abb., pb.
Ernst Gombrich, einer der renommiertesten Kunsthistoriker des 20. Jahrhunderts, untersucht in dieser Studie das Phänomen des Rezeptionswandels in der Kunstgeschichte, nach dem ältere, weniger stilisierte (z.B. primitive) Kunst moralisch und ästhetisch höher bewertet wird als die künstlerisch weniger strengen, als dekadent beurteilten Werke späterer Epochen. Gombrich verfolgt diese Idee bis in die klassische Antike zurück und verbindet sie sowohl mit Ciceros Thesen zum Kunstverständnis als auch mit der weitverbreiteten Metapher von der Parallelität zwischen der Entwicklung in der Kunst und dem Wachsen eines Organismus’. So entwickelt sich ein Lebewesen genau wie die Kunst bis zu ihrer vollständigen Reife, um dann zu verfallen und zu sterben. Mehrere Generationen von Künstlern und Kritikern zogen in diesem Sinne die der antiken Kunst zugesprochenen Strenge, Noblesse und Aufrichtigkeit den später verfeinerten Stilrichtungen der Kunst - denen man unterstellt, die Sinne in einem manipulativen und trügerischen Sinn anzusprechen - vor. Mehr als vier Jahrzehnte widmete sich Gombrich diesem Thema, das vorliegende, herausragend geschriebene Buch ist die Summe seiner Erkenntnisse - ein gut lesbarer, tiefgründiger und enthüllender Einblick in die Geschichte und Psychologie des ästhetischen Empfindens, der durch seine dichte und präzise Argumentation besticht. (Englische Originalausgabe)
Versand-Nr. 349380
29,95 €
Anzahl
geb. = fester Einband, paperback. = Paperback-Ausgabe, Sonderausgabe * (Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe)
Alle Preise inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten