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Bücher zur Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft
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Stalins Stiefel. Politische Ikonografie und künstlerische Aneignung.

Von Peter Springer. Berlin 2012.

17 x 24 cm, 190 Seiten, 144 teils farb.Abb., geb.
Der Sturz des riesigen Stalin-Monuments in Budapest war der Auftakt zur Ungarischen Revolution von 1956. Nur Stalins Stiefel verblieben damals auf dem Sockel. Anfangs noch ein Triumphdenkmal besonderer Art verselbständigte sich das Motiv politischer Hybris schon bald zur Metapher gescheiterter Macht. Das Motiv der zurückgebliebenen Stiefel reicht bis in die Antike und erfuhr im Medium der Karikatur zahlreiche Aktualisierungen. Der historische Ort des Stalin-Monuments wurde nach dem Zusammenbruch des Ostblocks mit einem neuen Denkmal »überschrieben«. Stalins Stiefel hingegen erlebten in einem Skulpturenpark eine denkwürdige Wiederauferstehung. Zwischen politischer Bildrhetorik und Denkmalpflege vermittelnd bilden sie als Touristenattraktion einen originellen Beitrag zur aktuellen Diskussion um die »Geschichte der Rekonstruktion – Rekonstruktion der Geschichte«. (Reimer)
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