Warwick Freeman (geb. 1953) gilt weltweit als einer der einflussreichsten Schmuckkünstler der Gegenwart. In seinen Arbeiten erzählt er von seinem Leben, seiner Kultur, seiner Geschichte wie auch von der Geschichte Aotearoa Neuseelands und den einzigartigen Materialien dieses Landes - dem millimeterdicken Perlmutt der Perlmuschel, der irisierenden Innenhaut der Pua, einer Regenbogen-Abalone, oder dem Pounamu, einem Grünstein. Längst ist Freeman - der Pkeh, wie die Mori Nachfahren mit europäischen Wurzeln nennen - zum Mittler der Kulturen geworden. In den 1980er-Jahren gehörte er zu denjenigen, die die Welt des neuseeländischen Schmucks revolutionierten und zu einer einzigartigen, künstlerischen Sprache führten. Freeman entdeckt Formen, Symbole und Bilder, die die Kulturen der Mori, Polynesiens und Europas durch ihre emblematischen Bedeutungen kulturübergreifend verbinden (Text dt., engl.) (Ausstellungsdauer: 15.3. - 15.6.2025 Pinakothek der Moderne München)