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Venezianische Veduten- und Landschaftsmalerei des 18. Jahrhunderts.

Von Günter Brucher. 2026.

224 S., geb.

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Erscheint am 13.07.2026
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Beschreibung
Die Geschichte der venezianischen Vedutenmalerei wurzelt im 17. Jahrhundert, wobei zunächst ausländische Künstler wie etwa der Augsburger Joseph Heinz d. J. und der Holländer Gaspar van Wittel eine wegweisende Rolle spielten. Ihnen folgten der Friulaner Luca Carlevarijs und der Schwede Johan Richter, der seit Beginn des 18. Jahrhunderts für eine Expansion der Veduten-Gattung sorgten. In den zwanziger und dreißiger Jahren dominierte Antonio Canaletto, der - vermittelt durch eine intensive Reisetätigkeit - bereits überregionales Ansehen genoss. Mit ihm konkurrierten Michele Marieschi, Franceso Albotto und vor allem Bernardo Bellotto, mit dem die Entwicklung der Vedute ihren Zenit erreichte. In diesem Kontext sind auch Antonio Stom, Antonio Visentini und Gabriele Bella zu erwähnen. Alle Konkurrenten überragend ist schließlich Francesco Guardi zu nennen, der - bereits den Impressionismus erahnend - nicht nur als Lichtmaler, sondern auch als Produzent zahlreicher Veduten bis in die achtziger Jahre in Erscheinung trat. Auf dem Sektor der Landschaftsmalerei war Marco Ricci zweifelsfrei der prominenteste Repräsentant.
Details
  • Erscheinungsdatum 13.07.2026
  • Verlag Böhlau
  • Herstellerangaben Böhlau Köln | Lindenstr. 14 | 50674 Köln | Deutschland | vertrieb@v-r.de
  • ISBN 9783205224693