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Buchmalerei und Frauenmystik in Zürich um 1300. Eine Spurensuche.

Von Gaudenz Freuler. 2026.

24,6 x 28,5 cm, 160 S., 144 farb. Abb., geb.

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Das leuchtende Mittelalter.

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Beschreibung
Um 1300 erblühte Zürich als Zentrum der Buchkunst. Ausgangspunkt dieses Buchs ist eine Serie von Bildinitialen aus einem Antiphonar aus dem Dominikanerinnenkonvent von Oetenbach in Zürich. Die auf die Verehrung des Evangelisten Johannes ausgerichtete Ikonographie, interpretierbar über Predigten der für Oetenbach zuständigen Zürcher Dominikaner, gilt als seltenes Zeugnis der Zürcher Buchkunst zur Zeit der Manessischen Liederhandschrift. Im zweiten Teil stehen die Bildminiaturen des »Minnemeisters» im Mittelpunkt, der wohl identisch ist mit dem 1. Nachtragsmaler der Manessischen Liederhandschrift. Mit dem Agnes-Zyklus im Antiphonar St.Georgen5 (Karlsruhe) und einem Katharinen-Vita-Fragment (Frauenfeld) erweist er sich als origineller Künstler, der für seine Bilderfindungen Motive der profanen Minne ins Sakrale der Christusminne überführte, die bis ins folgende Jahrhundert nachhallten.
Details
  • Erscheinungsdatum 09.03.2026
  • Herstellerangaben Schwabe Verlagsgruppe AG Schwabe Verlag | Grellingerstr. 21 | CH 4052 Basel | Schweiz | verlag@schwabe.ch
  • Verantwortliche Person für die EU Schwabe Verlag Berlin GmbH | Marienstr. 28 | 10117 Berlin | Deutschland | info@schwabeverlag.de
  • ISBN 9783796554490