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Bücher zur Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft
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Kunst aus dem Labor. Zum Verhältnis von Kunst und Wissenschaft im Zeitalter der Technoscience

Von Ingeborg Reichle. Wien 2005.

16,5 x 24 cm, 392 S., zahlr. Farbabb., pb.
Das Verhältnis von Kunst und Wissenschaft war immer vielschichtig und ist heute im Zeitalter der Technoscience überaus prekär geworden. Seit Jahren haben zahlreiche Künstler das Arbeiten im Atelier gegen das Forschen im Labor der Life Sciences eingetauscht und die Transformation der modernen Naturwissenschaften hin zu den Technosciences seismographisch begleitet. Oszillierend zwischen der Technisierung des Lebendigen in Bereichen der Biowissenschaften und der Verlebendigung der Technik im Kontext der Erforschung des künstlichen Lebens haben sich insbesondere Vertreter der Transgenic Art und Protagonisten der Artificial Life Art an die Aneignung von Methoden und Verfahren der Life Sciences herangewagt. Doch mit der Herstellung techno-organischer Hybriden sind Künstler gegenwärtig an einem neuralgischen Punkt der Technosciences angelangt, an dem sich die Künstlichkeit der Natur der Artefaktizität der Kunst gegenüber gestellt sieht und so das Verhältnis von Kunst und Natur zu implodieren scheint.
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