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Johann König. Blinder Galerist.

Berlin 2019.

13,5 x 22 cm, 240 S., geb. mit Schutzumschlag.

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Beschreibung
Was bedeutet es, nicht sehen zu können und Galerist zu werden? Wie kann man sich Kunst erschließen, ohne sie mit den Augen abmessen zu können? Was ist Sehen überhaupt, wenn die Welt um einen herum nicht mehr sichtbar ist? Joseph Beuys, Gerhard Richter, Martin Kippenberger, Jeff Koons, Norbert Bisky, Isa Genzken oder Katharina Grosse - von Kindheit an ist Johann König umgeben von großen Künstlern und ihrer Kunst. Als Kind bekommt Johann König von Gerhard Richter Indianerkassetten geschenkt, On Kawara ist wie ein Onkel für ihn, sein Vater Kaspar nimmt ihn mit in die Städelschule und den Portikus. Dann der tragische Unfall mit zwölf Jahren, der ihn komplett aus der Bahn wirft. Am tiefsten Punkt erkennt er, dass Kunst seine Rettung ist. Noch vor dem Abitur an der Blindenschule gründet er mit 19 eine Galerie in Berlin. In einer Betonkirche aus den Sechzigern betreibt Johann König heute eine der spektakulärsten Galerien in Deutschland. »Ich war ein Hochstapler. Zu behaupten, Ich bin Galerist, war erstmal einfacher, als wirklich Galerist zu sein«.
Details
  • Autor König, Johann
  • Erscheinungsdatum 06/06/19
  • Verlag Propyläen
  • Anzahl Seiten 168
  • Herkunftsland Deutschland
  • Bindung Gebunden
  • Herstellerangaben Propyläen Verlag in Ullstein Buchverlage GmbH | Friedrichstr. 126 | 10117 Berlin | Deutschland | www.ullstein-buchverlage.de
  • Herausgeber Propyläen
  • ISBN 9783549076422