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Bücher zur Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft
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Der Surrealismus und die primitive Kunst. Eine Wahlverwandtschaft.

Katalog, Fondation Pierre Arnaud, Lens/Crans-Montana 2014.

18 x 24 cm, 335 Seiten, 344 meist farb. Abb., pb.
Die facettenreiche Publikation stellt spektakuläre indigene Objekte und einzigartige Werke von rund 50 Surrealisten in einen Dialog und fragt auch, wie sich die Wahrnehmung ethnischer Kunst in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat. Besonder von Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die umfassende ethnologische Sammlung von André Breton in seinen Atelierräumen. Die Surrealisten suchten nach Bezugspunkten für ihr neu zu erschaffendes künstlerisches Universum und fanden sie unter anderem in den Kultgegenständen indigener Völker, die als Kunstwerke damals noch kaum entdeckt waren. Authentisch, trauminspiriert, von mystischer Ausdruckskraft und mit magischem Potenzial - in den fantastischen Objekten aus Amazonien, Ozeanien und Afrika, in den Skulpturen der Indianer und der Inuit, oder auch in präkolumbianischen Fundstücken erkannten die Künstler des Surrealismus eine dem Imaginären gegenüber verwandte Haltung, die sie für die eigene Kreativität nutzten.
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