Welche Ideen können wir in unserer oft bedrückenden Gegenwart nutzen, um positive Veränderungen zu bewirken? Zwölf internationale Künstlerinnen und Künstler setzen sich mit dieser Frage auseinander und lassen sich dabei von Texten jüdischer Philosophen wie Theodor Adorno, Hannah Arendt, Walter Benjamin, Ernst Bloch und anderen inspirieren. Eine Einladung, die eigene Vorstellungskraft zu wecken - gerade in diesen herausfordernden Zeiten! Die Perspektive der jüdischen Minderheit, die im Laufe ihrer Geschichte viele unerträgliche Momente durchlebt hat, bildet den Ausgangspunkt dieses Bandes. Zwölf neue künstlerische Projekte erinnern uns an unsere eigene Schaffenskraft in Krisenzeiten und fragen: Wie kann sich die Gesellschaft verändern? Zu den Themen gehören jüdische und universelle Erfahrungen, das Leben in Konfliktgebieten, hybride Identitäten und ihr gesellschaftsveränderndes Potenzial sowie vieles mehr. Die Publikation lädt uns ein, über festgelegte Parameter hinauszudenken. (Text dt., engl.,) (Ausstellungsdauer: 4.9.26 - 10.1.27 Jüdisches Museum Berlin)