Hinweis: Wir verbessern den Frölich & Kaufmann Shop ständig, dazu setzen wir Cookies ein. Mit Ihrem Besuch stimmen Sie deren Nutzung zu. Mehr hierzu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Bücher zur Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft
| | zurück zur Liste

Bilder ohne Auftraggeber. Der deutsche Kunsthandel im 15. und frühen 16. Jahrhundert.

Von Berit Wagner. Petersberg 2015.

23 x 30 cm, 352 Seiten, 236 Abb., davon 9 in Farbe, geb.
Der freie Kunstmarkt zwischen 1400 und 1530 ist im Unterschied zum Auftraggebermarkt noch wenig erforscht. Ziel der Untersuchung ist es, diesem Desiderat zu begegnen und das in Qualität und Differenzierung komplexe Angebot kursierender Kommerzbilder aufzuzeigen. Einerseits beleuchtet die Studie die Strategien der Akteure des Kunsthandels, neben denen der Kaufleute oder sogenannten Abenteurer zuallererst die der Maler und Bildschnitzer. Dass sich unter den kommerzorientierten Künstlern auch namhafte Vertreter wie Albrecht Dürer oder Veit Stoss befanden, wirft ein Schlaglicht auf das emanzipatorische Potential des expansiven Kunsthandels im Behandlungszeitraum. Andererseits wird den topographischen Verortungen und Modalitäten des Kunsthandels in ausgewählten Städten und Wallfahrtsorten nachgegangen. Dabei wird der Kunsthandel nicht nur als Summe von Partikularinformationen aufgefasst, sondern in den Zusammenhang der Kulturtransferforschung gestellt. Folglich führt der abschließende Teil der Studie die Rolle der mobilen Marktbilder als bislang wenig beachtete Transferkategorie im künstlerischen Austauschprozess vor Augen.
Versand-Nr. 710229
69,00 €
Anzahl
geb. = fester Einband, paperback. = Paperback-Ausgabe, Sonderausgabe * (Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe)

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch:

Alle Preise inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten