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Bücher über Kunst und Künstler nach 1945
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Robert Mangold Gemälde und Zeichnungen.

Hg. Volker Rattemeyer. Katalog, Museum Wiesbaden 1998.

24,5 x 29 cm, 242 Seiten, 63 Farb - und Klapptafeln Abb., pb.
Mit Ellsworth Kelly und Robert Ryman gehört Robert Mangold zu denjenigen amerikanischen Künstlern, die der Malerei in den sechziger Jahren noch Zukunft gaben. Im Anschluss an Jackson Pollock und Barnett Newman war das ein ehrgeiziges Unterfangen. Denn es ging um nichts weniger als darum, die Malerei »neu zu erfinden« Ihn interessiert ie Wand als Gemälde, wie es in der Höhlenmalerei sowie durch das Fresko bekannt ist. Die Begrenzung des Gemäldes auf die Fläche begreift Mangold als Stärke. Durchgehendes Merkmal seines Gesamtwerks ist die geformte Leinwand, deren Geometrie zumeist gestört scheint. Rechteck, Quadrat und Kreis sind, manchmal unmerklich, verzerrt oder beschnitten. Die darin zum Ausdruck kommende Fragmentierung des Blicks hat er in den New Yorker Hochhausschluchten erlebt. Gekurvte Umrisslinien assoziiert er demgegenüber mit Erlebnissen in der freien Natur. Für die Wiesbadener Ausstellung ist eine Konzeption entwickelt worden, die Robert Mangolds Schaffensprozess der letzten 15 Jahre fokussiert. Gezeigt werden 70 Gemälde, Zeichnungen und Skizzen, von denen u.a. die Serie der 18 Studien für seine Attische Serie zum ersten Mal in Europa zu sehen sind. Für den Ausstellungskatalog wurde ein Werkverzeichnis aller seit 1982 entstandenen Gemälde erarbeitet. (Text dt., engl.)
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