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Bücher über Kunst und Künstler nach 1945
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Richard Hamilton - Druckgraphik und Multiples

Hg. Kunstmuseum Winterthur. Düsseldorf 2002.

23,5 x 31,5 cm, 286 S., 310 Abb., davon 258 in Farbe und 4 in Duplex, Ln.
Werkverzeichnis der Druckgrafik und Multiples von Richard Hamilton, verfasst von Etienne Lullin, mit einleitenden Texten von Richard Hamilton und einem Beitrag von Stephen Coppel. Bereits mit 17 Jahren schuf Hamilton eine Serie von eigenständigen Figurenradierungen. Für seine erste Ausstellung 1950 in London stellte er Variationen von Mähdreschern aus, die für diese Ausstellung erstmals wieder zusammengetragen werden konnten. In den sechziger Jahren gehörte Hamilton zu den Pionieren, die die Möglichkeiten der Siebdrucktechnik als künstlerisches Ausdrucksmittel entdeckten. Daneben verlor er jedoch das Interesse an traditionellen Techniken wie der Radierung nie. Hamilton schuf in den siebziger Jahren mittels Siebdruck und dem heute (beinahe) ausgestorbenen Lichtdruckverfahren Meisterwerke der Täuschung, in denen er die Grenze zwischen Original und Druck vollkommen verwischte. In den 1980er Jahren setzte sich Hamilton mit der lllustration des bahnbrechenden Romans Ulysses von James Joyce auseinander. Parallel beschäftigte er sich mit dem tragischen Konflikt in Nordirland, dessen Widersprüche er in beunruhigenden Bildern formulierte. Seit 1988 entwirft der Künstler seine Bildwelten am Computer. Die Ausstellung zeigt die Vielfalt von Hamiltons künstlerischem Schaffen und veranschaulicht einen seiner Grundsätze, den er mit seinem langjährigen Freund Marcel Duchamp teilte: nach einem abgeschlossenen Projekt stets dessen Gegenteil in Angriff zu nehmen. Der bedeutende Bestand an Druckgraphiken und Multiples im Kunstmuseum Winterthur verdankt sich einem Schweizer Sammlerehepaar, das 1996 ihre Schätze dem Museum schenkte. Durch gezielte Neuankäufe konnten in der Zwischenzeit viele Lücken geschlossen werden, so dass die meisten ausgestellten Werke aus Museumsbesitz stammen.
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