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Bücher über Kunst und Künstler nach 1945
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Gerhard Richter. 18. Oktober 1977.

Hg. The Museum of Modern Art, New York,

23,5 x 29,5 cm, 152 S., 121 Abb., davon 32 farbig, 17 in Duplex, Ln.
Texte von Robert Storr. Gerhard Richters 15 Bilder umfassende Serie »18. Oktober 1977« ist eines der bedeutendsten Werke politischer Kunst des 20. Jahrhunderts. Es dient der Erinnerung an den Tag, an welchem Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan Carl Raspe, im Hochsicherheitstrakt Stuttgart-Stammheims einsitzende Mitglieder der terroristischen »Baader-Meinhof-Bande«, tot in ihren Gefängniszellen aufgefunden wurden. Ihr Suizid - dem mit der These vom Mord vielfach widersprochen wurde - war dramatischer Höhepunkt der Ereignisse des »Deutschen Herbstes«. Richter malte den Zyklus elf Jahre nach den die Bundesrepublik noch heute traumatisierenden Geschehnissen und befördert sie durch seine Kunst wider das Vergessen ins kollektive Bewusstsein. In dieser Publikation ist es ein Amerikaner, der sich mit Distanz zu den aufgeheizten bundesrepublikanischen Auseinandersetzungen der Analyse des Zyklus widmet. Er bindet die Gemälde in einen Länder und Generationen übergreifenden Diskurs politischer »Historienbilder« ein und gewinnt eine spannende, ganz neue Blickwinkel eröffnende Sicht auf die Symbolisierung von Geschichte und Erinnerung innerhalb der deutschen Gegenwartskunst. (Text engl.)
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