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Bücher über Kunst und Künstler nach 1945
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Eugen Schönebeck 1957-67.

Hg. Pamela Kort, Max Hollein. Katalogbuch, Schirn Kunsthalle Frankfurt 2011.

24 x 29 cm, 160 Seiten, 120 Farbtafeln, geb.
Eugen Schönebeck, 1936 bei Dresden geboren, ab 1955 in Westberlin tätig, wird heute in Künstlerkreisen als ein »Künstler der Künstler« gepriesen. Dennoch ist sein Name unter Kunsthistorikern fast vollständig in Vergessenheit geraten, die letzte Präsentation seiner Werke fast zwanzig Jahre her. Erstmalig stellte dieser Band allle noch erhaltenen Leinwandgemälde vor. Der Künstler fertigte 1966 sein letztes Gemälde, überzeugt davon, dass alles, was er zu sagen habe, auf Leinwand gebracht sei, zog er sich aus der Kunstwelt zurück. Seine im Kern unangepassten Gemälde sind im Wesentlichen existentialistischer Natur. Mit ihnen hinterfragte er nicht nur den Charakter und das Verhalten verschiedener »Helden«, sondern auch die Bedeutung künstlerischer Risikobereitschaft. Fasziniert von der Zweidimensionalität der Pop-art-Embleme, konterkarierte er die neutral-wohlwollende Haltung, die andere Künstler gegenüber der kapitalistischen Konsumkultur zeigten, und brachte einen Pantheon an Zeichen und Symbolen hervor, die ansonsten in Westdeutschland nicht behandelt wurden. Der Katalog stellt erstmalig als Werkverzeichnis das gesamte malerischen Oeuvre vor sowie etwa 40 seiner Arbeiten auf Papier.
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