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Bücher über Kunst und Künstler nach 1945
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Erik Schmidt. Hunting Grounds.

Hg. MARTa Herford GmbH.

23,9 x 32,7 cm, 160 S., 68 Abb., davon 61 farbig, geb.
Erik Schmidt – einer der »Stars der jungen deutschen Malerei - von Megasammlern wie den Rubells aus Miami geschätzt.« Monopol. Erik Schmidt (*1968) hat das Jagdfieber gepackt. Nachdem der in Berlin lebende Künstler Zugang zu adligen Jagdgesellschaften gefunden hatte, durfte er mit dem »schönsten Jäger Deutschlands« auf den Hochsitz steigen, trieb mit den Bauern der Umgebung das Wild durch den Wald und tanzte bis tief in die Nacht bei Jagdbällen mit. Mit Beteiligung seiner Gastgeber entstand so eine faszinierend abgründige Annäherung an die den Adelsstand konstituierenden Riten. Erik Schmidt greift ein klassisches Bildthema auf, doch ist sein Ansatz konzeptuell: Das Motiv des Jägers, mit dem der Künstler sich amalgamiert, indem er in seine Rolle schlüpft, ist eine Metapher für die Dialektik von Jäger und Gejagtem, Täter und Opfer. Auch werden Rollenklischees von Männlichkeit – teilweise von Erik Schmidt selbst – durchgespielt. Durch die verschiedenen Formen der Repräsentation wird in Hunting Grounds nicht nur die gesellschaftliche und symbolische Tragweite der Jagd beleuchtet, sondern auch der bis in unsere Tage anhaltenden Faszination dieser archaischen, von Männern dominierten Welt nachgespürt. Text dt./engl.
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