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Bücher über Kunst und Künstler nach 1945
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Bernard Schultze. Werkverzeichnis der Gemälde und Objekte.

Hg. Stephan Diederich, Barbara Herrmann. München 2015.

3 Bde. à 23 x 28 cm, 992 Seiten, 1.200 teils farb. Abb., Leinen.
Als ein früher Protagonist der gestisch-abstrakten Malerei gehört Bernard Schultze (1915-2005) zu den bedeutenden Künstlern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach langjähriger Vorbereitung erscheint zum 100. Geburtstag des Künstlers am 31. Mai 2015 das umfassende dreibändige Gesamtverzeichnis der Gemälde und Objekte aus den Jahren 1939 bis 2005. »Meine künstlerische Tätigkeit versucht dem Unbewussten soviel wie möglich Raum zu geben und die kontrollierende Absicht so spät wie möglich in den Machensvorgang einzuschließen.« (1975) Als Bernard Schultze 1952 in Frankfurt als Reaktion auf die lyrische Abstraktion in Frankreich gemeinsam mit K. O. Götz und anderen die Künstlergruppe »QUADRIGA« gründete, war dies die Geburtsstunde des Informel in Deutschland. In der Folge entwickelte Schultze über Jahrzehnte eine ureigene und doch vielfach kunstgeschichtlich vernetzte Bildsprache, die den Schöpfer der »Migofs« als singuläre Figur in der Welt der Malerei etablierte und ihn zu seinem fulminanten Spätwerk auf häufig monumentalen Leinwänden führte.
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