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Kunst- & Künstlerbücher über Französische Kunst bis 1800
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Monumente der Aufklärung. Die Grab- und Denkmäler von Jean-Baptiste Pigalle (1714 -1785) zwischen Konvention und Erneuerung.

Von Eva Hausdorf. Berlin 2012.

17 x 24 cm, 356 Seiten, 158 Abb., davon 8 Abb. in Farbe, Leinen.
Aus der Reihe: Berliner Schriften zur Kunst, Band XXV. Vier Monumente von Jean-Baptiste Pigalle (1714-1785) werden hinsichtlich Auftragslage, Genese und Rezeption anhand von bisher unbeachtetem Quellenmaterial dargestellt. Das Grabmonument für Marschall Moritz von Sachsen in Straßburg verzichtet auf traditionelle Symbole ewigen Lebens und feiert stattdessen den stolzen Soldatenführer. Die allegorische Sockelfigur des glücklichen Bürgers am Königsdenkmal in Reims ist ein Selbstporträt des Künstlers. Auf zeitgenössische Allegoriekritik antwortend, macht Pigalle damit den »citoyen« zu einer ungewöhnlichen künstlerischen Programmfigur. Radikaler noch setzt er seine Idee von künstlerischer Genialität in der skandalträchtigen Statue des greisen, nackten Voltaire (im Pariser Louvre) um. Das Pariser Grabmal für Comte d'Harcourt zeigt sodann paradigmatisch die schleichende Auflösung der konventionellen christlichen Inhalte und ihrer Ikonografie, die durch säkularisierte, von der Aufklärung geprägte Ideen ersetzt werden. Dieser künstlerische Transformationsprozess charakterisiert Pigalles OEuvre. Traditionelle Motive deutet der selbstbewusste Künstler zugunsten neuer Inhalte um und überschreitet damit Gattungsgrenzen. (Gebr. Mann Verlag)
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