Hinweis: Wir verbessern den Frölich & Kaufmann Shop ständig, dazu setzen wir Cookies ein. Mit Ihrem Besuch stimmen Sie deren Nutzung zu. Mehr hierzu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Kunst- & Künstlerbücher über Deutsche Kunst bis 1800
| | zurück zur Liste

Der Meister von Meßkirch. Die Bildtafeln in der Sammlung Würth.

Von Dieter Lüdke. Künzelsau 2013.

22,5 x 28 cm, 100 Seiten,. farb. Abb., pb.
Der Meister von Meßkirch, gehört unter den großen Künstlern der altdeutschen Malerei sicher zu den rätselhaftesten. Kunsthistorisch steht er in der Nachwirkung Albrecht Dürers sowie seiner Mitarbeiter Hans Baldung Grien, Hans Schäufelein und Hans von Kulmbach. Der wahrscheinlichste Zeitraum, seiner Tätigkeit, fällt in die Jahre zwischen 1515 und 1540. Dem erhaltenen Bestand nach war der Meister von Meßkirch fast ausschließlich für die mit dem habsburgischen Kaiserhaus sympathisierenden altgläubig verbliebenen Adelshäuser und Klöster im oberschwäbischen Raum tätig. Im schwäbischen Meßkirch entstand eine Altarausstattung aus mindestens 84 großen und kleinen Bildern, zwölf Mitteltafeln mit sakralen Historien und 72 Flügelseiten mit je einer Heiligenfigur. Im Zuge der barocken Neuausstattung der Kirche entfernte man alle Retabel und löste sie in der Folgezeit in ihre Einzelteile auf. Sie gelangten in fürstenbergischen Besitz oder wurden zeitweilig in anderen Kirchen aufgestellt. Sie wurden gespalten, verkleinert und verkauft, und wechselten, so sie nicht verloren gingen, schließlich in private oder öffentliche Sammlungen in Europa und Amerika. So bleiben von 84 Bildtafeln noch 61 erhalten, von denen sich heute 13 in der Sammlung Würth befinden. Darunter auch seine um 1530 entstandene Kreuzigung. Dieser Sammlungsbestand ist hier hochwertig reproduziert und vorgestellt.
Versand-Nr. 635073
24,00 €
Anzahl
geb. = fester Einband, paperback. = Paperback-Ausgabe, Sonderausgabe * (Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe)
Alle Preise inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten