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Kunst- & Künstlerbücher über Deutsche Kunst bis 1800
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Asmus Jakob Carstens - Sensible Bilder. Eine Revision des Künstlermythos und der Werke.

Von Mareike Hennig. Petersberg 2004.

22 x 30 cm, 200 S., 90 Abb., geb.
Asmus Jakob Carstens gilt in der Kunstgeschichte seit gut 200 Jahren als paradigmatischer deutscher Klassizist und als Inbegriff des autonomen Künstlers jenseits enger höfischer und akademischer Strukturen. Die konsequente Stilisierung des Künstlers wurde schon früh von seinem Biographen Carl Ludwig Fernow betrieben und u. a. von Goethe weitergeführt, der zusammen mit Fernow und den Weimarer Kunstfreunden Carstens als idealen Klassizisten gegen die aufkommende Bewegung der Romantik inszenierte. Dem so stringent überlieferten Künstlerbild steht ein deutlich weniger beachtetes, schmales Oeuvre gegenüber, das erstaunlich brüchig wirkt und vornehmlich aus Zeichnungen besteht, die ohne technische Raffinesse und mit fragilen Personenkonstellationen in ihrer spröden Intensität oftmals irritierend wirken. Aus der engen Kontextualisierung gelöst, die mit und in der Nachfolge Fernows entstand, offenbart dieses Werk Qualitäten, die in innovativer Weise weit über das hinausreichen, was ihnen bisher zugeschrieben wurde. Mit der Frage, die er dabei an die Darstellbarkeit sinnlicher Wahrnehmung und an die Bedeutung stellt, die das Sehen, Hören und Fühlen für das Gelingen von Kommunikation haben, kam Carstens zu ganz spezifischen bildlichen Lösungen.
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