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Kunst- & Künstlerbücher über Kunst bis 1800
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Visuelle Medien im Dienst der Gesellschaft Jesu. Johann Christoph Storer (1620-1671) als Maler der Katholischen Reform.

Von Sibylle Appuhn-Radtke.

21,5 x 29 cm, 344 S., 397 Abb., davon 36 farbig, Leinen.
Katechese und Didaktik der barocken Gesellschaft Jesu bedienten sich der Wirkkraft von Bildern in Altargemälden und Andachtsbildchen, plakatartigen Druckgrafiken und Buchillustrationen. Bilder sollten über Glaubensinhalte belehren, die Andacht fördern und intellektuelle Anreize bieten. Zugleich dienten sie der Außenwirkung des Ordens und seines gegenreformatorischen Auftrages. Das Werk des Malers Johann Christoph Storer ist repräsentativ für diese Ziele. Welche Bedeutung Zeitgenossen und Nachfolger Storers Werk zumaßen, zeigt die breite Rezeption seiner Bilderfindungen bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts. Unter den Inventoren sakraler Bilder in der ehemaligen oberdeutschen Jesuitenprovinz kam dem Konstanzer Maler ein bedeutender Stellenwert zu. Er erwarb den Rang eines »pictor doctus«. Als Vertreter der Stadt Konstanz in inneren und äußeren Angelegenheiten wuchs dem Maler zudem eine soziale Position zu, die im Rahmen seines bescheideneren Wirkungskreises der Stellung seines großen Vorbildes Rubens entsprach.
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