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Bücher über Kunst und Künstler des 19. Jahrhundert
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Heldendarsteller - Gustave Courbet, Édouard Manet und die Legende vom modernen Künstler

Von Stefan Borchardt. Berlin 2007.

17 x 24 cm, 340 S., 90 Abb., davon 6 in Farbe, pb.
Der Antagonismus zwischen dem wahren Künstler und seiner Umwelt trat mit besonderer Schärfe in Paris ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zu Tage. Die Künstler sahen sich hier bisher ungekannter Konkurrenz ausgesetzt; einerseits untereinander wegen der großen Attraktivität der Kunstmetropole Paris, andererseits einer Konkurrenz mit neuen Medien und Spektakeln, die ebenfalls die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zogen. In diesem authentizitätsfeindlichen Umfeld galt es, sich als Künstler zu behaupten. Gustave Courbet und Edouard Manet waren die ersten Künstler, die die neuen Bedingungen produktiv wendeten und sich zur öffentlichen Durchsetzung zunutze machten, um mit ihren Werken auch ein öffentliches Selbstbild zu propagieren. Mit ihnen etabliert sich ein neuer Künstlertypus, der – unter permanenter Berufung auf Authentizität – die öffentliche Aufmerksamkeit zu lenken versucht, um ein gewünschtes Image durchzusetzen. Dieses bestimmt in der Folge wesentlich die Rezeption des Künstlers und seiner Werke.
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