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Bücher über Kunst und Künstler des 19. Jahrhundert
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Géricault. Bilder auf Leben und Tod.

Hg. Gregor Wedekind, Max Hollein. Katalogbuch, Schirn Kunsthalle, Frankfurt 2013.
24 x 28 cm, 220 Seiten, 260 Farbabb., geb.
Der früh verstorbene Maler Théodore Géricault (1791-1824) zählt zu den Wegbereitern der französischen Romantik. Seine Bilder sind dem existenziellen Ringen von Menschen um ihre physische und psychische Integrität gewidmet und offenbaren in drastischem Realismus seine radikale Modernität. Für sein berühmtes Werk »Floß der Medusa« fertigte Géricault in Pariser Krankenhäusern Studien von Kranken oder Leichen an. Doch erweist sein ganzes Oeuvre das Interesse des Künstlers an der Darstellung der tragischen Seite menschlicher Existenz. Leben ist ihm immer ein aussichtsloser Kampf des Körpers mit seelischen Empfindungen. Eindrücklich zeigen sich Verletzbarkeit und Leid des modernen Menschen in Bildern abgeschnittener Köpfe und Gliedmaßen sowie seine psychischen Qualen in Porträts von Geisteskranken. Seine Gemälde stoßen damit zu neuen Sujets vor und lassen sich in ihrer radikalen Modernität in Dialog mit Werken von Francisco de Goya, Eugène Delacroix oder Adolph Menzel setzen.
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