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Bücher über Kunst und Künstler des 19. Jahrhundert
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Alexander Humboldt. Das graphische Gesamtwerk.

Hg. Oliver Lubrich. Darmstadt 2015.

23 x 28 cm, 800 Seiten, 1.576 Abb., Zeittafel, Quellenverzeichnis, Lesebändchen, geb.
»Es gibt Bücher, die aufzuschlagen man gar nicht erwarten kann. So ein Buch ist »Alexander von Humboldt - Das graphische Gesamtwerk«, meldet der Deutschlandfunk, »ein opulenter, kostbarer Bildband, der seine Leser mit auf eine Reise durch Raum und Zeit entführt.« Als Geologe, Geograf und Kartograf erfasste Humboldt Gebirge, Gewässer und Kontinente. Gleich in mehreren Fachgebieten wurde er zum Begründer moderner empirischer Wissenschaft. Als Schriftsteller hat er ein beeindruckend umfangreiches Werk hinterlassen, veröffentlichte während seines neun Jahrzehnte währenden Lebens zwei Dutzend mehrvolumige Bücher und rund 450 Aufsätze, Artikel sowie Essays. Bereits zu Lebzeiten war er eine Berühmtheit, eine Legende. »Was indes nur wenige wissen«, verkündet Die Welt: »Alexander von Humboldt war auch Zeichner und Grafiker, noch dazu ein ebenso talentierter wie innovativer Künstler. Tatsächlich hatte er sich in der Technik des Kupferstichs unterweisen lassen und in Paris Unterricht bei namhaften Malern genommen. Zu Humboldts Zeiten konnte ein Naturforscher, der diesen Namen verdiente, nicht nur Kunstprosa schreiben, sondern auch zeichnen. Darin ähnelte Alexander von Humboldt sehr dem Renaissance-Genie Leonardo da Vinci.« Während andere Expeditionen zu Humboldts Zeit ihre eigenen Künstler dabei hatten (beispielsweise Georg Forster bei James Cook) wurde Humboldt während seiner amerikanischen Expeditionen zu seinem eigenen Reisezeichner. Als Ethnologe und Kulturwissenschaftler skizzierte Humboldt Menschen, Gebäude und Alltagsgegenstände, als Botaniker und Zoologe zeichnete er Pflanzen und Tiere. Humboldts ebenso präzise wie kunstvolle Darstellungen der tropischen Natur haben einstmals eine ganze Generation von Künstlern und Landschaftsmalern inspiriert und beeinflusst, dabei die europäische Vorstellung Amerikas maßgeblich geprägt. Seine thematischen Landkarten, etwa mit den weltweiten Isothermen als Grundlage jeder Wetterkarte, wurden zum Standardrepertoire unserer Atlanten; seine Gebirgsprofile der hohen Andenberge sind zu Ikonen geworden. »Dieser Band lädt dazu ein, den reisenden Humboldt einmal mehr auf seinen abenteuerlichen Erkundungen vor allem Südamerikas zu begleiten, mehr über seine botanischen und zoologischen, aber auch ethnologischen und archäologischen Entdeckungen zu erfahren - und so einen Blick auf eine Natur und Kultur zu werfen, die dem Touristen von heute weitgehend verborgen bleibt, nicht zuletzt, weil sie längst untergegangen ist ... Dieser Band ist ein gewichtiger und wichtiger Katalog, opulent illustriert und in exzellenter Qualität reproduziert. Eines jener Werke hoher Buchkunst«, empfiehlt Die Welt, »die auch und gerade im Zeitalter digitaler Medienträger alle Kassandrarufe vom Ende des gedruckten Buches ad absurdum führen.«
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