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Kulturgeschichte - Geschichte nach Themen
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Unter Verdacht. Eine Phänomenologie der Medien.

Von Boris Groys.

232 S., geb.
Die Kunst der Gegenwart lebt vom Prinzip des Verdachts: Die Kunstwerke zeigen eine alltägliche Oberfläche, hinter der wir ein Geheimnis vermuten. Nur deshalb kann etwa ein monochromes Bild überhaupt unsere Aufmerksamkeit wecken. Boris Groys erklärt, wie das Prinzip des Verdachts in den unterschiedlichsten Medien funktioniert und wie es dazu kommen mußte, daß gerade in der Moderne eine permanente Diskussion darüber geführt wird, was Kunst sei und was nicht. Kunst ist, was sich verdächtig macht - und verdächtig machen sich eine Schneeschaufel oder ein Häufchen Reis dadurch, daß sie in einem Museum neben anerkannten Kunstwerken zur Diskussion gestellt werden. Der Reiz dieser Debatten liegt darin, daß sie dem materiell begrenzten Kunstwerk die Perspektive einer potentiell unbegrenzten Reflexion eröffnen. Boris Groys begründet mit diesem Buch eine umfassende Phänomenologie der Künste und der Medien.
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