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Kulturgeschichte - Geschichte nach Themen
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Thomas Lirer - Schwäbische Chronik.

Kommentiert von Peter Amelung. Leipzig 2005.

20,5, x 27,8 cm, 136 Seiten, Neudruck mit 23 Farbabbildungen, etwa 32 Seiten Kommentar, gebunden.
Reprint nach der ersten 1486 erschienenen Ausgabe. Der Ruhm der in Ulm bei Konrad Dinckmut gedruckten Chronik beruht vor allem auf den blattgroßen Holzschnitten, die vom gleichen Meister wie die der Ulmer Terenz-Ausgabe stammen. Als Verfasser dieser Zusammenstellung von Legenden und Erzählungen zur Schwäbischen Chronik bezeichnet sich ein Thomas Lirer aus Ranckweil. Es wird jedoch vermutet, dass der Ulmer Bürgermeister und Humanist Hans Neidhardt, der 1486 seine Terenz-Übersetzung von Konrad Dinckmut drucken ließ, auch Einfluss auf die Textgestaltung dieser Chronik hatte. An die schwäbische Chronik angebunden ist die so genannte Gmünder Chronik, eine Bearbeitung von Jakob Twinger von Königshofens bekannter Chronik von allen Königen, Kaisern und Päpsten bis zum Jahre 1462. Die erste voll datierte Ausgabe der Lirer-Chronik stammt vom 12. Januar 1486, die hier in faksimilierter Form vorliegt. Die Holzschnitte sind nach einem altkolorierten Exemplar reproduziert worden. Die »Schwäbische Chronik« nimmt sowohl wegen ihrer Illustrationen als auch wegen ihres einzigartigen Textes eine Sonderstellung nicht nur unter den Ulmer Drucken des 15. Jahrhunderts, sondern überhaupt im deutschen Frühdruck ein.
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