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Kulturgeschichte - Geschichte nach Themen
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Stille Post. Eine andere Familiengeschichte

Von Christina von Braun. Berlin 2007.

416 Seiten, mit 16 Seiten s/w.-Abb., geb.
Familiengeschichten haben offene und verborgene Gesichter, sie werden auf laute und auf verschwiegene Weise von Generation zu Generation weitergegeben. Die Kulturwissenschaftlerin Christina von Braun versucht die Botschaften zu entschlüsseln, die ihr vor allem durch die Frauen der Familie nach dem Muster der »Stillen Post« übermittelt wurden. Dabei verknüpft sie auf subtile, einfühlsame Weise eigene Erinnerungen, innere Zwiesprache mit den Verstorbenen und die reichen Quellen des Familienarchivs - Briefe, Tagebücher, unveröffentlichte Memoiren. Im Mittelpunkt steht die Großmutter Hildegard Margis, die aufgrund von Kontakten zum kommunistischen Widerstand 1944 von der Gestapo verhaftet wurde und im Gefängnis starb. Ihr vor allem, dieser politisch engagierten, beruflich erfolgreichen, ganz und gar eigenständigen Frau will die Autorin ein Denkmal setzen. Aber auch von den Eltern erzählt sie, Hilde und Sigismund von Braun, die es im Krieg nach Afrika und dann in den Vatikan verschlug, wo der Vater an der deutschen Botschaft tätig war ; vom Onkel Wernher von Braun, der in Peenemünde Raketen für Hitler baute und nach dem Krieg in die USA ging ; von den Großeltern von Braun, die von ihrem Gut in Niederschlesien vertrieben wurden ; und vom Onkel Hans, den die Mutter in den dreißiger Jahren nach England schickte, um ihn vor den Fängen des NS-Regimes zu bewahren. Alle diese turbulenten Lebenswege fügen sich wie ein Puzzle zu einem faszinierenden Gesamtbild deutscher Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. »Eine Meisterleistung: Christina von Braun erzählt ihre Familiengeschichte aus Tochtersicht. Ihr Buch Stille Post ist alles auf einmal: Autobiographie, Roman, Familienchronik und Geschichte der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts... Es gehört zu den wunderbarsten Büchern dieses Frühjahrs.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
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