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Kulturgeschichte - Geschichte nach Themen
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Raymond Klibansky - Philosphie und Engagement.

Gespräche mit Georges Leroux

350 S., geb.
Ein Philosoph erzählt die Geschichte seines wechselvollen, ja abenteuerlichen Lebens, das fast das gesamte 20. Jahrhundert umspannt. Klibansky entwirft das anschauliche Bild eines Intellektuellenlebens im Deutschland der 20er Jahre, berichtet von seinen Begegnungen mit Ernst Cassirer, Karl Jaspers, Martin Heidegger, Ferdinand Tönnies, Alfred Weber, Klaus Mann, Friedrich Gundolf oder Aby Warburg. Gemeinsam mit Erwin Panofsky und Fritz Saxl schreibt er jenes klassisch gewordene Buch »Saturn und Melancholie«. Der Grundstein für eine glänzende Wissenschaftlerkarriere ist gelegt. Doch bereits 1933, von einem Tag auf den anderen, darf der jüdische Philosoph Klibansky sein Büro nicht mehr betreten, nicht mehr über seine Forschungsunterlagen verfügen, sich nicht mehr zu den Mitgliedern der Heidelberger Universität zählen. Er geht nach England und teilt dort das Schicksal so vieler Emigranten, er lebt sich in eine andere Kultur ein. Doch haben die leidvollen Erfahrungen mit dem deutschen Antisemitismus in Raymond Klibansky eines verstärkt: sein Eintreten als Philosoph für die Freiheit des Individuums, für Toleranz und Zivilcourage. Klibanskys Lebensgschichte ist hier eindringlich und meisterhaft erzählt.
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