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Ludwig Meidner. Verteidigung des Rollmopses. Gesammelte Feuilletons 1927-1932.

Hg. Michael Assmann. Frankfurt/M. 2003.

13,5 x 21 cm, 240 Seiten, geb.

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Um das Jahr 1927 gerät der bedeutende expressionistische Maler und Zeichner Ludwig Meidner (1884-1966) in eine Krise, die sich hemmend auf seine künstlerische Produktivität auswirkt und zugleich ein Motiv dafür abgibt, ebendiese Situation in Feuilletons zu glossieren. Zwischen 1927 und 1932 entstehen so rund 100 feuilletonistische Texte, die etwa zur Hälfte in Berliner Zeitungen veröffentlicht wurden. Die Summe der Texte ist mit dem - auch von Meidner selbst bevorzugten - Etikett »humoristische Geschichten aus dem Berliner Alltagsleben« griffig, aber unzureichend charakterisiert. Diese »Geschichten« weisen zwar deutlich humoristische, gelegentlich ins Groteske übersteigerte Züge auf, aber die vorherrschende Grundstimmung ist selten oder jedenfalls nicht vorwiegend heiter. Meidner ist kein Humorist in dem Sinne, dass er die Unzulänglichkeit der Welt und des irdischen Strebens dem Leser vor Augen führt, um diesen mit seiner eigenen Unzulänglichkeit zu versöhnen. Eher dient der Humor als Maske, die ihren Träger - mehr oder minder wirkungsvoll - tarnt. »Mit diabolischer Freude schildert er skurrile Alltäglichkeiten, oder er feuilletonisiert über die Sehnsucht nach Gänsebraten und die Konsequenzen eines Rollmops-Essens. Eine überzeugende Auswahl.« (FAZ) »Wann, wo und mit wessen Hilfe der Rollmops erfunden ward, kann der Verfasser nicht mitteilen, doch der Rollmops ist, wie erwähnt, eine deutsche Schöpfung, bei uns ist er heimisch worden und von uns aus trat er seinen bescheidenen Siegeszug in viele Länder der Erde an, und sogar die Franzosen, die sich allem Fremden gegenüber so spröde verhalten, haben den Rollmops in ihre Küche aufgenommen und in ihr Dictionaire.« (Textprobe). Bei uns erhalten Sie die humorvolle, weise und sehr kurzweilige Textsammlung zum Sonderpreis!
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