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Kulturgeschichte - Geschichte nach Themen
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KZ der Gestapo. Arbeitserziehungslager im Dritten Reich. Mit einem Vorwort von Hans Mommsen.

Von Gabriele Lotfi.

14,5 x 21,5 cm, 400 S., geb. mit Schutzumschlag.
Dieses Haftlagersystem der Gestapo bildete einen zentralen Teil der Unterdrückung in der deutschen Kriegswirtschaft. Entgegen dem geläufigen Verständnis der Gestapo als Politischer Polizei des Dritten Reiches erfolgten seit Beginn des Zweiten Weltkrieges rund 70 Prozent aller staatspolizeilichen Festnahmen aus unpolitischen Gründen, nämlich wegen Verstößen gegen die Disziplin am Arbeitsplatz. Die Gestapo verwandelte sich fast vollständig von einer Institution zur Zerschlagung des politischen Widerstands in ein staatliches Instrument zur Unterdrückung ausländischer Zivilarbeiter und Kriegsgefangener. Dies war nur möglich durch eine weitestgehende Integration der Gestapo in der deutschen Gesellschaft. Die Gestapostellen richteten ihre Arbeitserziehungslager nicht nur in enger Kooperation mit der Privatwirtschaft, sondern auch mit Stadtverwaltungen und staatlichen Fürsorgebehörden ein. Gabriele Lotfi zeigt, »daß auch im Bereich des Terrors von einem monolithischen Führerstaat nicht gesprochen werden kann.« Hans Mommsen
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