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Kulturgeschichte - Geschichte nach Themen
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Herman Bang.

Von Lothar Müller. Berlin 2011.

21 x 28 cm, 88 Seiten, 30 Duplex-Abb., geb.
Der dänische Autor Herman Bang, (1857-1912) galt den Zeitgenossen als Dandy und dekadent und war immer wieder in Geldnöten. Dass er seine Homosexualität nicht verborgen hat, machte ihn erpressbar. Seine Schriftstellerkollegen in Deutschland erkannten Bang früh als einen der bedeutendsten Prosaautoren der skandinavischen Moderne. Rilke, von Hofmannsthal, Hesse und Thomas Mann empfahlen seine Bücher, Klaus Mann machte ihn zum Helden einer Erzählung. Der Autor zeichnet in seinem Essay den Lebensweg des Autors und Journalisten, verhinderten Schauspielers und Theaterkritikers Herman Bang nach und gibt Einblicke in ein Werk, das 100 Jahre nach Bangs Tod immer mehr Leser in Deutschland neuerlich in seinen Bann zieht. Er ist Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung und erhielt 2000 den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik, im Jahr 2008 den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay. (Deutscher Kunstverlag)
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