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Kulturgeschichte - Geschichte nach Themen
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Harry Graf Kessler und Elisabeth Förster-Nietzsche. Der Briefwechsel 1895-1935.

Hg. Thomas Föhl. Weimar 2013.

2 Bde. à 17 x 23 cm, 1.811 Seiten, geb.
Großartige Edition. Flaneur der Moderne, Diplomat, hellwacher Zeitzeuge: der Kulturmensch, Kunstmäzen und Kosmopolit Kessler fühlt sich in London und Berlin so heimisch wie in Paris. Von Kindheit an ist er mit den Größen seiner Zeit auf Du und Du. Brecht, Einstein, Munch, Rilke gehören zu seinen Freunden. Kaiser Wilhelm schimpft ihn einen »Esel«, die Weimarer Republik feiert ihn als »Roten Grafen«, vor den Nazis flieht er nach Frankreich. Er ist »der Geschmackspapst seiner Generation« (Die Welt), »unser Fernglas in die damalige Zeit« (Der Spiegel). 40 Jahre lang korrespondierte er mit Elisabeth Förster-Nietzsche. Die kleine Schwester des Philosophen hatte das Weimarer Nietzsche-Archiv zum Treffpunkt der freien Geister Europas gemacht. Drei Mal wird sie für den Nobelpreis vorgeschlagen, sie ist »eine kulturelle Großmacht der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts« (FAZ). Der Graf und die Philosophen-Schwester schrieben sich mehr als 700 Briefe. Ihr Briefwechsel ist in einer seltenen Geschlossenheit zu mehr als 95 Prozent erhalten. Vom Kaiserreich über die Weimarer Republik bis in die NS-Diktatur: ein nahezu lückenloser, mitunter turbulenter und kontroverser Gedankenaustausch zwischen zwei charismatischen Geistesgrößen.
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geb. = fester Einband, paperback. = Paperback-Ausgabe, Sonderausgabe * (Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe)

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