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Kulturgeschichte - Geschichte nach Themen
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Frauen für Deutschland. Filmidole im Dritten Reich.

Von Friedemann Beyer. München 2012.

13,5 x 21,5 cm, 272 Seiten, zahlr. Abb., geb., Leseband.
Das Frauenbild der Nazis wurde natürlich auch durch Spielfilme kolportiert. Der Autor portraitiert in dieser zeitgeschichtlichen Studie fünf maßgebliche Schauspielerinnen der UFA: Zarah Leander (die Über-Frau), Olga Tschechowa (die Salondame), Sybille Schmitz (die Fremde), Ilse Werner (die Kesse) und Kristina Söderbaum (die Opferfrau). Jede für sich verkörperte ein prototypisches Frauenbild im Dritten Reich, das charakteristisch war für das Propaganda-Kino. Am Beispiel der Filme dieser fünf Schauspielerinnen erklärt Friedemann Beyer anschaulich das jeweilige Rollenbild und stellt es in einen zeitgeschichtlichen Kontext und setzt sich mit der Frage auseinander, warum Schauspielerinnen und Frauenrollen im Film des Dritten Reichs eine viel bedeutsamere Rolle einnahmen als sie ihren männlichen Kollegen zugedacht war. Ergänzt wird diese überarbeitete Neuausgabe der Erstveröffentlichung von 1991 mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und seltenen Portrait-Aufnahmen der fünf Leinwandstars. Frauenbilder im Kino der NS-Zeit. Aufarbeitung einer versteckten gesellschaftlichen Propaganda. Spannende zeitgeschichtliche Studie. (Coll. Rolf Heyne).
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