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Kulturgeschichte - Geschichte nach Themen
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Die Kriegsordnung des Markgrafen zu Brandenburg Ansbach und Herzog zu Preußen Albrecht des Älteren.

Königsberg (Ms Boruss fol. 441) Reprint 2006.

24 x 34 cm, 360 S., zahlr. Abb., 55 Ausklappseiten, geb. m. Goldprägung, mit Kopfgoldschnitt, (Text dt., pol.) Mit leichten Lagerspuren.
»Die prächtig bebilderte Handschrift wurde 1555 vollendet. Autor war Albrecht von Hohenzollern-Ansbach, der von 1525 bis 1568 im Herzogtum Preußen regierte. Die Kriegsordnung fasste im Zeitalter von Humanismus und Renaissance die Kenntnisse antiker Autoren und zeitgenössisches Wissen in einem militärischen Fachbuch zusammen. Als solches ist Albrechts Kriegsordnung aus militärhistorischer wie philologischer Sicht von großer Bedeutung. Auf antikem Wissen basierend und noch den römischen Autoren wie Vegetius verpflichtet, führt es die Inhalte der klassischen Kriegskunst und modernes Wissen zu einem Zeitpunkt zusammen, zu dem vor allem die Entwicklung der Artillerie und des Festungsbaus für eine Revolutionierung des Militärwesens sorgten. Germanisten wie Polonisten macht die Edition einen zentralen Fachtext zugänglich. Kunsthistorikern und Sammlern von Militärliteratur wird über die weitgehend dem illustrierten Original nachempfundene Wiedergabe der Handschrift ein zentrales Zeugnis der Buchkunst der Renaissance erschlossen« (Bernhard Chiari). Albrecht von Brandenburg-Ansbach (1490-1568), erster Herzog von Preußen und letzter Hochmeister des Deutschen Ordens, galt seinen Zeitgenossen als große Autorität auf dem Gebiet des Militärwesens. Seine »Kriegsordnung«, die besondere Beachtung vor dem Hintergrund der Kriege gegen das Osmanische Reich fand, gilt als das beste und umfangsreichste taktische Militärwerk des 16. Jahrhunderts. Während die Ausführungen Albrechts zur Artillerie, der Reiterei und den Fußtruppen größtenteils auf Vorlagen beruhen, ist die daran anschließende Diskussion des Zusammenwirkens dieser Heeresteile ein selbständiges Werk des Autors, der stets Korrespondenzen und Dispute mit Militärspezialisten aus ganz Europa in sein Werk einfließen ließ. Die Edition umfasst in einem ersten Teil die Wiedergabe der bebilderten deutschen Handschrift, die auf einem Exemplar der Staatsbibliothek zu Berlin basiert. Der Textteil beinhaltet wissenschaftliche Einführungen in das Gesamtprojekt sowie in die deutsche und die polnische Fassung der »Kriegsordnung«. Ein Anmerkungsapparat, ein Glossar und eine Bibliographie leiten den Leser durch dieses spannende Stück Geschichte.
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