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Kulturgeschichte - Geschichte nach Themen
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Die Inseln, auf denen ich strande.

Von Lucien Deprijck. Hamburg 2012.

17 x 24,5 cm, 208 Seiten, 18 Abb. in Farbe, Lesebändchen, dreiseitiger Farbschnitt, Halbln.
Stranden, aber wie? Das zeigt dieses einzigartige Buch in immer neuen Facetten. Auf einsamen und bewohnten, lebensfeindlichen und paradiesischen, tropischen und windumtosten Inseln erfüllen sich Schicksale, enden Träume, bieten sich neue Chancen. »Man strandet ja schließlich nicht jeden Tag, und wenn es schon mal passiert... und man das Glück hat, auf einer Insel angeschwemmt zu werden, dann soll es doch auch stilecht sein«, beschwert sich einer von Deprijcks Schiffbrüchigen, dem es ganz und gar nicht passt, am Strand von Menschenmassen empfangen zu werden. Ein anderer strandet mit einer Frau, mit der er sich rein gar nichts zu sagen hat. Ein weiterer vermisst schmerzlich seine große Liebe. So stillt dieses einzigartige Gesamtkunstwerk aus 18 kurzen und längeren Inselepisoden und kongenialen Illustrationen die Sehnsucht nach dem Eintauchen in unbekannte Welten und erzählt zugleich von der Begegnung mit sich selbst, den Mitmenschen und den ganz großen Fragen. Und wer in klassischen Robinsonaden die weiblichen Helden vermisst: Hier wird er - wird sie - sie finden. Ob geheimnisvoll, dramatisch oder von absurder Komik: Deprijcks Variationen der existenziellen Erfahrung des Strandens sind höchst originell und zutiefst menschlich. Illustrationen von Christian Schneider. (Mare)
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