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Die Eroberung der Natur. Eine Geschichte der deutschen Landschaft

Von David Blackbourn. München 2007.

15 x 22,7 cm, 650 S., 32 Abb., geb.

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Versand-Nr. 379948
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Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe


David Blackbourn schildert die Geburt des modernen Deutschland aus einer neuen Perspektive: dem Geist der Natureroberung. In den letzten 250 Jahren wurde gravierend in die Umwelt eingegriffen. Man rodete Wälder, begradigte Flüsse, legte Moore trocken und baute Staudämme, um die Naturgewalten zu zähmen und dem Menschen dienstbar zu machen. Die Umgestaltung der deutschen Landschaft seit dem 18. Jahrhundert ging einher mit der Mythisierung von Natur und Nation. David Blackbourn erzählt, wie die Deutschen sich aufmachten zu einem Feldzug gegen ihre Umwelt und wie sie Tier- und Pflanzenwelt, Flüsse und Marschland Schritt für Schritt bezwangen: Von Friedrich dem Großen, der die Trockenlegung von Sumpfland als »Eroberungen von der Barbarei« betrachtete, über den »Bezähmer« des Rheins Johann Gottfried Tulla und den Dammbauer Otto Intze bis zu den Nationalsozialisten, die im Osten »Lebensraum« zu erobern suchten. Landgewinnung und »Rassenpolitik« gingen hier Hand in Hand. Blackbourn eröffnet dem Leser einen neuen Blick auf die deutsche Geschichte. Dabei rührt er auch an Probleme, die heute aktueller sind als je: den Klimawandel und das Aussterben vieler Tier- und Pflanzenarten. Deutschland aus natur- und kulturhistorischer Perspektive aus der Feder eines der international besten Kenners der deutschen Geschichte. »Eine Glanzleistung der Geschichtsschreibung.« Ian Kershaw



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