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Kulturgeschichte - Geschichte nach Themen
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Am Rande der Zeiten. Eine Erzählung gegen das Vergessen.

Von Hans Graff von der Goltz. Hamburg 2014.

10,4 x 21 cm, 104 Seiten, geb.
Jugend und Krieg - eine poetische Bestandsaufnahme. Im Lazarett, dem Ort der Todesnähe, dämmert Andreas zwischen Schlaf und Tagträumen vor sich hin. Der Arzt, der hier an Gottes Stelle tritt, hatte in Stalingrad den Tod gesucht. Nun gibt er Andreas noch eine Frist. Doch warum weiterleben? Marianne, die Mutter seines Kindes, hat ihn aus Angst vor dem Alleinsein verlassen. Die Schulkameraden waren noch im April 1945 bei der Schlacht um die Seelower Höhen gestorben. Gibt es einen Weg zurück? Sensibel, bildmächtig und mit einer Wucht, die auf den existenziellen Kern gerichtet ist, stemmt sich diese Prosa gegen das Vergessen. Ergeben Begriffe wie Verantwortung und Liebe noch einen Sinn, wenn im Krieg das Fundament der Werte zutiefst erschüttert ist? Der Autor hat mit einer Präzision, die nur die Poesie erreichen kann, eine ergreifende Erzählung geschrieben. »Goltz schreibt mit Glanz und geübter Hand.« (Neue Zürcher Zeitung)
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