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Bücher über die Kunst der Klassischen Moderne
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Wolfgang Hildesheimer und die bildende Kunst.

Von Hilde Strobl. Berlin 2013.

17 x 24 cm, 430 Seiten, 590 Farb- und s/w-Abb., geb.
»… und mache mir ein Bild aus vergangener Möglichkeit …« Wolfgang Hildesheimer - bekannt durch ein umfangreiches literarisches Werk, sein großes Mozartbuch und die fiktive Biografie Marbot - war auch Künstler. Seine Arbeiten umfassen rund 700 Zeichnungen, Malereien und Collagen. Sie wurden bislang nur unzureichend als wichtiges Element seines künstlerischen Wirkens gesehen. Die Autorin untersucht in diesem Buch den Schriftsteller und Künstler in seinem Verhältnis zur Bildenden Kunst. Dazu setzt sie methodische Verfahrensweisen im Bildkünstlerischen und Literarischen in Analogie zueinander, wobei die motivischen Text-Bild-Beziehungen im Zentrum stehen. Wolfgang Hildesheimer stellt das Verhältnis von Künstler und Kunstwerk, von Entstehungsgeschichte des Werks und historischem Umfeld infrage. Er entstellt das allzu Bekannte, indem er es eliminiert und in fremdem Kontext neu zusammenfügt, um Werk und Künstler wieder anders lesbar, erfahrbar und rezipierbar zu machen. Die Frage nach den Möglichkeiten der Sprach- und Bildrezeption zieht sich wie ein roter Faden durch sein gesamtes Werk: Die Gemeinsamkeit von Rezeption und Reproduktion, die Entstehung von etwas Neuem von bereits Gegebenem, wird zur Schablone, zum Konzept seiner vielfältigen künstlerischen Ausdrucksweisen. Ein Musterbeispiel interdisziplinärer Forschung! Mit Werkverzeichnis.
Versand-Nr. 623407
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