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Bücher über die Kunst der Klassischen Moderne
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Paul Thesing. Maler und politischer Zeichner.

Hg. Institut für moderne Kunst Nürnberg 2010

24 x 29,5 cm. 296 Seiten, zahlr. Farbabb., geb.
Paul Thesing (1882-1954) ist ein Maler und politischer Zeichner, den es für die klassische Moderne neu zu entdecken gilt. Die hier vorliegende erste umfassende Darstellung von Leben und Werk dieser ungewöhnlichen Doppelbegabung schließt eine kunsthistorische Lücke. Paul Thesing gehörte 1909-1914 in Paris zum deutschen Künstlerkreis des »Café du Dôme«, fand in Frankreich und in Spanien zu einem expressiven Stil mit unverwechselbarer Handschrift und stieß nach dem Ersten Weltkrieg in Düsseldorf zur Künstlergruppe »Das Junge Rheinland«. Er wurde Mitglied und Präsident der Darmstädter Sezession und erhielt 1924 als einer der ersten den Georg Büchner-Preis. In seinen bissigen Karikaturen verhöhnte Thesing schon früh die Nationalsozialisten. 1937 zählte er zu den als »entartet« gebrandmarkten Künstlern. Nach 1945 war Thesing am kulturellen Wiederaufbau Darmstadts maßgeblich beteiligt. Landschaft, Porträt und Stillleben sind die klassischen Themen des Malers. Als politischer Zeichner setzt sich Thesing für soziale Gerechtigkeit ein. Mit journalistischer Verve und satirischer Schärfe begleitet Thesing die deutsche Politik von der wilhelminischen Epoche über die Weimarer Republik durch die Diktatur bis hin zur Demokratie. Reich illustriert, enthält die Monografie ein Werkverzeichnis der Gemälde und präsentiert exemplarisch das grafische Œuvre.
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