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Bücher über die Kunst der Klassischen Moderne
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Kinetismus. Wien entdeckt die Avantgarde

Hg. Wien Museum.

20,5 x 30,5 cm, 216 S., 222 Abbildungen, davon 159 in Farbe, geb.
Katalog, Wien 2006. Im Wien der 1920er Jahre entstand der von der Kunstgeschichte bis heute fast unbemerkte Kinetismus, Österreichs Beitrag zur abstrakten Kunst. Nach der Definition ihres Begründers Franz Cizek - Lehrer für Ornamentale Formenlehre an der Wiener Kunstgewerbeschule - ist der Kinetismus eine vom griechischen Wort kinesis, kinein (Bewegung, bewegen) abgeleitete Begriff eine Kunstrichtung, die das Dargestellte in Bewegungsabfolgen, in rhythmische Elemente zerlegt. Cizeks didaktischer Ansatz, der den Schülern - meist Studentinnen - ein Höchstmaß an Freiraum gewährte, führte zu einer ganz eigenständigen Rezeption von Expressionismus, Kubismus, Futurismus und Konstruktivismus. Zu den Hauptvertretern der des Kinetismus zählen neben Erika Giovanna Klien auch die einem breiten Publikum bislang weniger bekannten Künstlerinnen Elisabeth Karlinsky und My Ullmann. Der großzügig bebilderte Band des Wien Museums, das mit dem Nachlass Franz Cizeks die größte Sammlung von Arbeiten des Wiener Kinetismus besitzt, würdigt nun erstmals umfassend und in sehr ansprechender Form diese bislang zu Unrecht vernachlässigte Strömung. Die zahlreichen Einzelbeiträge beleuchten auch den Stellenwert des Wiener Kinetismus im internationalen Kunstgeschehen der Zeit, etwa im Verhältnis zum Weimarer Bauhaus und zur ungarischen Avantgarde.
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