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Bücher über die Kunst der Klassischen Moderne
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Alice Lex-Nerlinger 1893-1975. Fotomonteurin und Malerin.

Hg. Marion Beckers. Berlin 2016.

22 x 28 cm, 192 S., 150 farb. und s/w-Abb, pb.
Alice Lex-Nerlinger gehörte mit Hannah Höch, Lea und Hans Grundig, John Heartfield und ihrem Ehemann Oskar Nerlinger zur künstlerisch-politischen Avantgarde der Weimarer Republik. Berühmt geworden ist sie mit ihrem Bild »§ 218« aus dem Jahr 1931, einer lästerlichen Provokation gegen das damalige Abtreibungsverbot. Für die Geschichte des Feminismus wie für die Malerei der Klassischen Moderne ist es ein Glücksfall, dass dieses Werk erhalten geblieben ist. Als junge Studentin u.a. bei Emil Orlik an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums in Berlin war sie schockiert von den Erlebnissen des Ersten Weltkriegs. Aber auch aufgrund der in den Jahren danach durch Automatisierung, Heimarbeit, Streiks und Aussperrungen massiv verschärften sozialen Gegensätze ziehen sich durch Alice Lex gesamtes Werk sozialkritische Themen. Mit Blick auf die sozialen Folgen der Globalisierung haben Alice Lex gesellschaftskritische Themen nichts an Aktualität und Brisanz verloren, ebenso wenig ihre scharfe Ablehnung des Krieges.
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