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Kulturgeschichte - Geschichte nach Themen
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Der Künstler als Gaukler

Hg. Markus Müller.
23,5 x 29 cm, 164 Seiten, 148 Abb., davon in 98 Farbe, Leinen.
Katalog Münster 2006. Zirkusakteure, Gaukler, Akrobaten und Possenreißer beschäftigten schon immer die Künstler ihrer Zeit. Farbenprächtige Gemälde aus dem Mittelalter bis hin zu Picasso und Chagall, die das schillernde und bunte Leben auf den Jahrmärkten und im Zirkus schildern, werden in diesem Band vorgestellt. Das Werk behandelt die Darstellungstradition professioneller Spaßmacher in Gestalt von Zirkusakteuren, Gauklern, Akrobaten und Possenreißern. Hierbei wird ein zeitlicher Bogen von den Anfängen dieser Ikonographie im Mittelalter bis hin in die Kunst der Moderne geschlagen. Insbesondere in der französischen Kunst des 19. Jahrhunderts wird in den Werken von Honoré Daumier und Henri de Toulouse-Lautrec ein neuerliches Interesse an der Welt des Zirkus und des Jahrmarkts evident, das nicht allein durch den Reiz bunter Kostümierung und virtuoser Akrobatik zu erklären ist. Die Werke beschreiben vielmehr die Dialektik von Künstler und Publikum, von unterhaltendem Solisten und unterhaltener Masse. Auf der Bühne stehen die Spaßmacher im Zentrum des Geschehens und bleiben doch Außenseiter und Randfiguren der bürgerlichen Gesellschaft. Somit sind sie mustergültige Vertreter des modernen Künstlertums und Projektionsfiguren für den Artisten schlechthin. Vor diesem Hintergrund gehört die Zirkus- und Gauklerthematik zum bildnerischen Kanon der Moderne.
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