Zwischen dem 9. und 15. Jahrhundert prägte das Khmer-Reich Indochina mit einer einzigartigen Kultur, deren sichtbarster Ausdruck die monumentalen Tempelanlagen von Angkor sind. Getragen vom Anspruch, das Göttliche auf die Erde zu bringen, schufen die Herrscher ein beeindruckendes religiöses und politisches Zentrum, dessen architektonische Pracht bis heute fasziniert. Ein ausgeklügeltes Wasserversorgungssystem umgab die »Paläste der Götter« und machte die Ebene von Angkor zum größten Reisanbaugebiet der antiken Welt - Grundlage für die Macht und den Reichtum des Reiches. Das Buch beleuchtet den historischen Rahmen des Khmer-Imperiums und vermittelt Einblicke in Gesellschaftsstruktur, Kosmologie, Alltagsleben, Bräuche, Rituale und Zeremonien. Im Mittelpunkt steht Angkor als eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Südostasiens mit ihren weitläufigen Überresten ehemaliger Hauptstädte, darunter Angkor Wat und der Bayon-Tempel mit seinen berühmten Skulpturen. Auf Basis aktueller archäologischer Erkenntnisse wird die Entwicklung der hochsymbolischen Kunst der Khmer nachvollziehbar dargestellt, ergänzt durch zahlreiche informative Fotografien. Ein reich ausgestatteter Band, der eine ferne Welt lebendig werden lässt.