Claude Monet gelingt, was große Kunst auszeichnet. Seine Gemälde verändern unseren Blick auf die Welt. Durch seine Bilder erkennen wir die Welt als ein Puzzle aus mannigfaltigen Farben. Der an der Seine gelegenen Badeort La Grenouillère («Froschteich») war im 19. Jahrhundert ein beliebter Vergnügungsort bei Paris. 1869 verbringt Claude Monet hier zwei Monate und malt die Menschen, das Wasser, die Bäume, den Steg, der zu einer kleinen Insel führt. Hauptdarsteller sind aber die Farben und das Licht, das sich im Wasser spiegelt. 1908 in Venedig übernimmt das Licht die Hauptrolle. Wie ein farbiger Schleier liegt es über dem Canale Grande und Santa Maria delle Salute. Sein 1883 erworbener Garten in Giverny wurde für Claude Monet (1840-1926) die wichtigste Inspirationsquelle. Die Blütenstängel des Agapanthus vor dem Hintergrund des Teichs mit seinen Seerosen komponierte Monet 1914 zu einer berauschenden Farbkomposition aus Blau- Grün- und Rosatönen.