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Hatje Cantz – gelebte Kunstwelt
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Francesco Matarrese. Greenberg und Tronti. Wirklich außerhalb sein? dOCUMENTA (13).

dOCUMENTA (13): 100 Notizen - 100 Gedanken. Berlin 2012.

17,5 x 25,5 cm, 48 S., 5 Abb., pb.
Der Künstler Francesco Matarrese unternimmt in diesem Notizbuch eine Neulektüre von zwei Texten der Moderne: In einer »extremen Begegnung« stellt er Recentness of Sculpture (Neuerdings die Skulptur) des amerikanischen Kunstkritikers Clement Greenberg von 1967 einem Auszug aus Lotta contro il lavoro! (Kampf gegen die Arbeit!) des italienischen politischen Philosophen und wichtigen Theoretikers des Operaismus Mario Tronti aus dem Jahr 1965 gegenüber. Eine »Fernbegegnung«, so Matarrese, »an einem der höchsten Punkte, [...] der heute für eine Diskussion über Kunst und Politik vorstellbar ist.« Aus der Betrachtung und dem Vergleich von Greenbergs Modernismuskonzeption und der politischen, marxistischen Thesen Trontis entwickelt der Autor seine Überlegungen zu einer abstrakten Kunst oder Nicht-Kunst, die radikal außerhalb zu sein vermag. Neben einem Faksimile von Trontis Originalmanuskript enthält das Notizbuch dessen aktuellen Kommentar auf die von Matarrese an ihn gestellte Frage: »Kann man wirklich außerhalb sein?«. Francesco Matarrese (Jg. 1950) lebt in Bari und Rom. 1978 gab er im Telegramma di rifiuto seine Verweigerung künstlerischer Produktion bekannt (’a refusal of abstract labor in art’) und begann, einen unmöglichen Katalog von Nicht-Kunstwerken zu erstellen. (Text dt., engl.)
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