S. Fischer-Fabian schildert in diesem Buch das Schicksal der Kaiser des Mittelalters. In zwölf Kapiteln werden die ottonischen, salischen und staufischen Kaiser vorgestellt, werden ihre Taten, aber auch ihre Untaten beschrieben. Das Ziel dieser Herrscher war es, Europa eine neue Ordnung im Zeichen des Christentums zu geben. Eine glanzvolle Epoche der deutschen Geschichte wurde der Vergangenheit entrissen - die Triumphe der deutschen Kaiser und ihre Tragödien, ihr Aufstieg und ihr Fall. »Was diese Männer wollten ist wahrhaft ungeheuerlich. Das Chaos, das die schwächlichen Nachfolger Kars des Großen hinterlassen hatten, zu ordnen, auf den Trümmern ein neues Reich zu errichten, ein Imperium unter dem Zeichen des Christentums, die Nachfolge der einst weltbeherrschenden Cäsaren Roms anzutreten - nichts Geringeres war ihr Ziel. Zwischen der Krönung des Sachsen Ottos I. in Aachen und der Hinrichtung des letzten Staufers Konradin in Neapel liegen die Jahrhunderte, in denen sich der steile Aufstieg und der tiefe Fall des deutschen Kaisertums abspielte.«